Mode Hamburg: Hamburger Modelabel & Designer, die du kennen solltest!
Fashion

Hamburger Modelabel: Lokale Designer & umwerfende Mode

Nicht immer sind sie super sichtbar, aber Hamburger Modelabel gibt es vielleicht häufiger als du denkst? Zugegeben: Berlin ist bekannt für gute Mode. Aber hey, auch Hamburg hat modetechnisch richtig was auf dem Kasten. Spätestens seit Corona und der „Support your local dealer“-Initiative gibt es etwas mehr Rückbesinnung auf lokale Kleinbetriebe. Ich selbst wurde mit typischen „Tante Emma“-Läden groß. Heute ist das Bild fast jeder Innenstadt geprägt durch einen Retail-Fashion-Brands-Einheitsbrei: Den großen Labels, wie  Zaras, & Other Stories und H&Ms dieser Welt. Was folgt, sind alle mir bekannten, lokalen Designer im Überblick. Viel Spaß!

Mode Hamburg: Welche Hamburger Klamottenlabel gibt es?

Es gibt sie mit und ohne Kragen – mein Favorit, die klassische Bluse ‚Antonia‘ mit großen Puffärmeln. Aber auch für den Herbst besticht die eigene Kollektion mit warmen Strick-Kleidern in sand oder ecru.

SoSUE – Wunderschöne Blusen & mehr

SoSUE ist Mode für Frauen, die mitten im Leben stehen. Sue Giers und ihre
Schwester Vanessa Gieser, sind solche Frauen. Nach ihrer beruflichen Karriere
wollten die beiden Mütter unbedingt eine Firma gründen und beschlossen, ihr
eigenes Fahionlabel ins Leben zu rufen. Es sollte eine Mode sein, die unkompliziert,
schick, tragbar und zeitlos ist. Word!

Wo zu kaufen? Im SoSue-Onlineshop oder in der Goernestraße 44, 20249 Hamburg; Mo–Fr 10 bis 18 Uhr.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von SoSUE OFFICIAL (@sosue_official)

by Aylin Koenig – Flagship Store am Alten Wall

Ein noch echter Geheimtipp ist Aylin Koenig. Kuschelig, einzigartig, minimalistisch trifft auf die zeitlose Mode aus Italien zu, welche die by Aylin Koenig Family seit Juli 2021 in der Hamburger Innenstadt in ihrem Flagship Store ausstellt. Und ein Besuch in diesem lohnt sich aus zwei Gründen:

  1. Der Store liegt in einem der schönsten historischen Gebäude der Stadt, direkt neben dem Rathaus und der Binnenalster.
  2. Das Storedesign wurde von der Gründerin und Kreativ-Direktorin Aylin Freund selbst entwickelt. Es spiegelt die Designästhetik und Philosophie der Marke wider.

Wo zu kaufen? by Aylin Koenig, Flagship Store, Alter Wall 12,
20457 Hamburg; Öffnungszeiten: Mo–Sa 11 – 18 Uhr.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von by Aylin Koenig (@by_aylinkoenig)

Musswessels – Mode mit klarer Kante

Was einmal mit einem Vintage-Laden in der Hamburger Schanze begann, wurde zu Kollektionen absolut lässiger Mode, die bei den Hamburgerinnen gut ankamen und selbstbewussten, stolzen Frauen seither einen  einen Hauch von Eleganz mit auf den Weg geben. Aber auch die Männer schauen nicht in die Röhre.

Wo zu kaufen? Musswessels, Clemens-Schultz-Straße 29, 20359 Hamburg; Mo–Fr 12 bis 19 Uhr, Sa 11 bis 18 Uhr.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Musswessels (@musswessels) am

ATEM – Zeitgenössisch zeitlos

„Schlichtheit, Finesse und Qualität in Accessoires“ lautet das Motto des Hamburger Brands ATEM. Seit 2012 kreiert der Hamburger Nelson Abulencia schlichte und schnörkelose Taschen, die es sogar schon auf den roten Teppich in Cannes schafften.

Wo zu kaufen? Wohlwillstr 6, 20356 Hamburg oder im Concept-Store „Minimarkt“.

Jan ’n June – Faires Slow-Fashion-Label

Sie wollen mit ihrer fairen Mode die Welt verändern: Jan ’n June. Hinter dem Label stehen zwei starke Frauen Anna Bronowski und Juliana Holtzheimer und eine gute Idee: Sie wollten Mode entwerfen, die nicht nur nachhaltig ist, sondern auch stylisch und erschwinglich. Jedes einzelne Kleidungsstück hat eine Art individuellen Pass, den Kunden einfach scannen können, um die Lieferkette nachvollziehen. Das weiße Cordhemd ist aus portugiesischer Baumwolle, genäht mit nachhaltigem Garn, genäht in Deutschland.

Wo zu kaufen? In ihrem Online-Shop, über faire Retailer wie dem Avocadostore oder diversen Shops in Hamburg.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von JAN ‚N JUNE (@jannjune) am

Merijula – Streetwear: Organisch, vegan und fair

„Merijula steht für Frieden. Für einen freien Geist und einen klaren Kopf.“, so das Motto des Fashion-Labels. Es ist eine moderne, intelligente und nachhaltige Lifestyle-Marke aus Hamburg, die den kreativen Geist der Jugendkultur verkörpert. Lebenslanges Lernen, Abenteuer erleben und die Welt entdecken in Friede und Toleranz. Klingt gut, oder? Sieht auch gut aus.

Wo zu kaufen? Im eigenen Online-Shop, der mittlerweile auch andere faire Labels vertreibt.

Ethel Vaughn – HipHop-Style & wahre Kunststücke

Knallig, bunt und echte Hingucker – Sie wuchs in den 80ern und 90ern mit der Liebe zu HipHop auf. Und das sieht ihrer auch Kleidung an. Hinter dem hippen Streetwear-Label „Ethel Vaughn“ – übrigens benannt nach ihrer Großtante – steckt die Designerin Katrin Diedrich. Ihre limitierten Stücke sind seit 2010 auf dem Markt.

Wo zu kaufen? In ihrem Webshop und offline in ihrem Laden: Kleine Freiheit 1, 22767 Hamburg.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von ETHEL VAUGHN – HANDMADE FIRE (@ethelvaughn) am

Funkelwerk – Handgefertigte Taschen & Accessoires

Mit ihrer Oma hat die Designerin schon früh die ersten Knöpfe angenäht, Socken gestopft oder Stickbilder gezaubert. Was blieb ist die Leidenschaft Christiane Wageners für Nadel und Faden. Mit zwei weiteren Zutaten – nämlich Mut und Kreativität – machte sie aus ihrer Leidenschaft einen Beruf und gründete im Juli 2013 das funkelwerk. Aus einem Die Manufaktur für Taschen und Accessoires: Von Hand gefertigt. In Hamburg. Für das Funkeln in deinen Augen. Oder in dem deiner Freunde, denn auch individualisierte Einzelstücke sind konfigurierbar.

Wo zu kaufen? Im Funkelwerk-Online-Shop, Grindelallee 43, 20146 Hamburg.

Nusum – Zeitlose Eleganz & Brautkleider

Nusum bedeutet „Ich bin jetzt“ – immer genau richtig in diesem Moment und setzt sich aus dem schwedischen „nu“ und dem Lateinischen „sum“ zusammen. Der Name des von Lotta Meyer 2011 gegründeten Modelabels ist Programm: Sie möchte ihren Kundinnen Kleider verkaufen, die ihnen das Gefühl gibt, dass sie wunderschön darin aussehen. Dabei hat Lotta auch Nachhaltigkeit im Sinn: Sie entwirft Kleidung, die lange hält und die Umwelt möglichst wenig belastet.

Wo zu kaufen? NUSUM sowie in der Hochallee 118, 20149 Hamburg, Mi–Fr 13 bis 19 Uhr, Sa 11 bis 18 Uhr

Elternhaus – Mode aus dem Karolinenviertel

Sie wollen über die Freiheit des Geistes und der Herzen hinauswachsen, um schneller zu werden als die Unvernunft. Das bereits 1997 im Hamburger Karolinenviertel entstandene Label bezeichnet sich selbst als eine stetig wachsende, schwer erziehbare Familie. Die Teile sind in liebevoller Handarbeit in Hamburg gefertigt. Alle angekauften Produkte stammen aus fairem Handel und sind zum Teil aus Biobaumwolle.

Wo zu kaufen? Elternhaus, Marktstrasse 29, 20357 Hamburg, Mo.-Sa. 12 bis 19 Uhr.

MyMarini – Ethisches Bademode-Label

Du suchst einen nachhaltigen Bikini für jede Figur und unter fairen Arbeitsbedingungen produziert? Damit kann dir das Hamburger Bikini-Label MYMARINI dienen. Vom Surftop zum One-piece ist alles dabei. Alle Bikinitops und Hosen lassen sich übrigens wunderbar miteinander kombinieren, aber schau selbst.

Wo zu kaufen? Im MYMARINI-Shop oder direkt im Laden: Eppendorfer Weg 86, 20259 Hamburg.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von M Y M A R I N I (@mymarini_swimwear) am

Derbe Hamburg – Mäntel & Mode gegen Schietwetter

Nordisch, vegan und wetterfest – so lautet der Slogan von Derbe Hamburg. Die Auswahl von Klamotten geht von knallgelben bzw. marinefarbenen Regenmänteln über Hoodies mit „Moin“-Aufdruck bis hin zu Beanie-Mützen. Auch für Kollektionen mit Naturschutzorganisationen wie Sea Shepherd ist das Hamburger Label bekannt, das auch in Besitz des ersten staatlichen Gütesiegels „Grüner Knopf“ ist.

Wo zu kaufen? Im Derbe-Shop aber auch im Herzen Eimsbüttels in der Osterstrasse 169, 20255 Hamburg.

Black Velvet Circus – Klassisch hochwertige Mode

Tanja hat 2014 das Label „Black Velvet Circus“ gegründet und kreiert seitdem Mode für Frauen. Sie glaubt daran, dass der Konsum sich automatisch regulieren wird, wenn wir den Dingen wieder ihren Wert geben. Ziel des Labels ist, dass Frauen sich in ihren Körpern wohl fühlen sowie ihr Charisma und ihren inneren Reichtum ausstrahlen. Dies gelingt, indem Tanja Glissmann besondere Aufmerksamkeit auf die Schnitte legt. So sollen Frauen nicht mehr darüber nachdenken zu- oder abnehmen zu müssen. Schließlich gibt es Besseres zu tun!

Wo zu kaufen? Gerade weil ihre Mode etwas höherpreisig ist, lohnt sich ein Blick in den Sales-Bereich ihres Online-Shops.

Maison Suneve – laut, bunt und multikulti Streetstyle

Von afrikanischer Bomberjacke bis hin zu eleganten Mode-Basics mit internationalem Charakter – und das, direkt aus dem Karoviertel! Ihre Kundschaft ist 13 bis 75 Jahre alt und die meisten Damen wissen die hochwertigen Materialien und eine perfekte Passform sehr zu schätzen. Bis auf die Schuhe und Taschen, die Katharina Czemper in einem kleinen Familienbetrieb in Griechenland fertigen lässt, näht sie wirklich alles wirklich selbst. So kann sie auf individuelle Kundenwünsche eingehen, sodass sich ihre Kundinnen in ihren Stoffen pudelwohl fühlen. Wer ist da nicht bereit, mehr Geld für ein schönes Kleid oder einen Overall auszugeben?

Wo zu kaufen? Im Webshop oder in der Marktstraße 1, 20357 Hamburg

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Maison Suneve Official (@maisonsuneve) am

Bridge & Tunnel –Denimlabel für Fashion, Taschen & Interior Design

Alte Jeans zu verwerten ist eine prima Idee, fanden auch Lotte und Conny und gründeten das brückenbauende Label „Bridge & Tunnel“. Der Produktionsort nachhaltiger und fairer Mode liegt im Stadtteil Wilhelmsburg, der – wie der Name verrät – nur über Brücken oder den Elbtunnel zu erreich ist. Auch sozial schlagen die beiden Brücken und arbeiten zusammen mit Menschen mit Migrationshintergrund, die richtig was auf dem Kasten haben. Besonders ihre Blousons aus Denim haben es mir angetan.

Wo zu kaufen? Im Online-Shop.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von we design society (@bridgeandtunnel.de) am

Noch mehr Hamburger Modelabel

AmbacherVIDIC – Luxoriöse Vintage-Hochzeitskleider

Eleni Vidic & Jochen Ambacher machen Braut Cotoure. Prinzessinnengefühl durch kitschfreie, zeitlose Hochzeitskleider, die auch später zur anderen Gelegenheit getragen werden können. Hochzeitskleider nach Maß für Bräute, die in klassischen Brautmodengeschäften nicht fündig werden, weil sie sich etwas Individuelleres für ihre Hochzeit wünschen. Atemberaubend schön.

Wo zu kaufen? Im Brautmodengeschäft in der Lange Str. 9, 20359 Hamburg. (Derzeit geschlossen)

Julia Starp – Prêt-à-porter & Haute Couture

Seit der Gründung ihres Labels „Julia Starp“ im Jahr 2009, kreiere sie Kollektionen im Bereich der Prêt-à-porter und Haute Couture. Diese werden regelmäßig auf der Fashion Week Berlin in einer Modenschau präsentiert. Neben einer außergewöhnliche Schnittführung, spiegelt ihre Kleidung eine sehr gute Passform und hohen Tragekomfort wider. Auch für Kleidung nach Maß und im individuellen Design ist gesorgt. Wer mag, kann sich in ihrem Atelier persönlich beraten lassen.

Wo zu kaufen? Im Online-Shop und im Atelier Julia Starp, Lämmersieth 42a, 22305 Hamburg.

Ambacht – Siebdruck-Tücher & Accessoires

Tina Tenoth vom Label „ambacht kreiert ihre zauberhaften Kollektionen und Einzelteile mitten in Hamburg. Spezialisiert ist sie auf Tücher im Siebdruck-Verfahren. Doch da Handarbeit ist ihr besonders wichtig ist, kamen auch Wallhangings dazu.

Wo zu kaufen? Im Online-Shop.

Du kennst noch mehr Hamburger Modelabel, die eine Erwähnung Wert sind?
Dann schreib mir deine Ideen doch einfach in die Kommentare?

Alles Liebe, Anna ☾

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auch auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Ich kann damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Das ist wichtig für mich, da sich mein Angebot vielleicht eines Tages auch über Werbung finanziert.