Surfskate & Surf-Skate-Marken: Welches Surfskate kaufen?
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Surf-Skate-Marken: Welches Surfskate kaufen?

Es gibt etablierte Surf-Skate-Marken mit patentierten Achsensystemen und junge Brands, die gerade wie Pilze aus dem Boden schießen. Bei allem Zeitgeist – Surfskateboard fahren ist definitiv mehr als ein Trend, es ist Adrenalin und Dry-Surf-Lebensgefühl. Doch was, wenn ich erst damit anfangen möchte? Wie soll ich da wissen, welches Surfskateboard das Richtige für mich ist? Vor genau dieser Entscheidung stand ich auch Anfang 2021. Eines möchte ich dir fairerweise vorab verraten: Das musst du ganz alleine entscheiden. Aber es gibt gute Entscheidungshilfen. Also los geht’s.

Springe zum Punkt

Welche Surf-Skate-Marken gibt es? – Die ultimative Übersicht

Beginnen wir mit den 3 Größen der Branche: Yow, Carver und Smoothstar. Diese drei Brands sind sich nicht besonders grün, um es mal vorsichtig zu formulieren. So kämpfen die großen Hersteller um Marktanteile und fühlen sich jeweils vom anderen kopiert. Egal, Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft.

1. Yow Surfskate (Spanien)

Surf-Skate-Marke: Yoa aus SpanienWenn du die Bewegungen, die du auf anderen Streetsurfboards gelernt hast auf einem Yow probierst, fällst du vielleicht erstmal ins Wasser. Insbesondere die Gewichtsverlagerung auf einem Yow ist eine andere. Warum? Die Surfskates der jungen spanischen Marke sind absolute gelenkige Surftrainer auf dem Asphalt. Durch die fast identische Bewegung lernt und verinnerlicht man die korrekten Bewegungen beim Surfen und schult so sein Bewegungsgedächtnis. Anstatt es mit falschen Bewegungen zu verwirren. Das ist auch der große Unterschied und Vorteil vom in Europa führenden YOW gegenüber den Streetsurfboards anderer Marken!

✨ Patentierte Meraki-Achsensysteme: S4 für Profis & Kids und S5 für Anfänger & Adults

👍 Pro: Die beweglichsten Surfskateboards, gute Übung der fast identischen Surfbewegungen. Eine Herausforderung für bereits erprobte, eher wackelig für komplette Newbies im Brettsport.

👎 Con: Der Online-Shop bietet sehr wenig Kaufberatung und setzt Vorwissen voraus. Warum?

  • Achte auf das verbaute Achsensystem, gute Shops zeigen dir das deutlicher an als eine reine Info im Fließtext.
  • Die Abkürzung „WB“ bedeutet Wheelbase und bezeichnet den Abstand zwischen den Achsen, sie ist wichtig für die Wendigkeit des Boards.
  • Die Stärke der Konkave ist trotz dezenter Einordnung „Medium“ etc. durch die Produktbilder (noch) nicht ersichtlich. Seit kurzem gibt es eine 3D-Vorschau, die etwas besser darüber Aufschluss gibt

2. Carver Surfskate (USA)

Surf-Skate-Marke: Carver aus den USAKalifornien ist weit weg und die nächste reitbare Welle erst am Atlantik zu finden. Trotzdem kannst Du nun Deine Surfskills auf den schwarzen Carver Surfskateboards ausbauen. Den US-Besteller Carver gibt es seit 1996 und ist für  seine innovativen Achsensysteme bekannt. Fließende Bewegungen, wie mit dem Dual-Axis C7 sorgen für eine sanfte und fließende Fahrt. Eine schnelle, bissige Fahrt garantiert das Reverse-Kingpin CX oder du wirst mit dem niedrigeren, leichteren C5 für Tricks und Parks, vorangetrieben. Carver bietet eine Vielzahl von Surf-inspirierten Shapes und Konkaven kombiniert mit schnellen und griffigen Roundhouse-Rollen – so liefert Carver Geschwindigkeit, Power und Flow, damit du wirklich „Surf your Skate“ leben kannst.

✨  Patentierte Achsensysteme in den USA: CX oder C7 Achsen – je nach Surfskateboard-Modell auch nach Wahl. Übrigens: Europa wird von diesem Patent nicht abgedeckt, was zur Folge hat, dass es sogar eine 1:1 Carver Kopie aus Frankreich gibt.

👍 Pro: Produktbeschreibungen sind in Nose, Tail und Wheelbase unterteilt und genau definiert, auch wenn es sich natürlich um Inch-Angaben handelt.

👎 Con: War lange Zeit in Deutschland schwer zu bekommen, jedoch haben mittlerweile Online-Fachhändler die Boards jetzt im Sortiment.

3. Smoothstar (Australien)

Surf-Skate-Marke: Smoothstar aus Australien

Auch der australische Hersteller Smoothstar bietet eine sehr empfindliche Achse mit einer Feder, die je nach Belieben des Skaters einstellbar ist. Es ist ein technisch spezifisches Surfskate, das es in der Bewegung schafft, die Wand einer echten Welle zu simulieren. Es ist ein Board für Surfer, die auf kleinem Raum eine zusätzliche Wendung suchen, denn das Achsensystem ermöglicht das  Training auf kleinem Raum. Die bekanntesten Smoothstar-Modelle sind die von Filipe Toledo (Holy Y 77) und Johanne Defay.

Patentierte Achse: Der Smoothstar Thruster

… Und noch mehr gute Surfskate-Hersteller

4. Slide Surfskate (Spanien)

Slide Surfskate wurden von der spanischen Kultmarke Sancheski vor einigen Jahren mitentwickelt. Slide Surfskating ist auch die Leidenschaft des Taiwanesischem Unternehmer June Liu, der sich zusammen mit jungen Surfskatern die Spring loaded multi-directional Truck genauer angesehen hat. Das Ergebnis? Ein eigenes Konstruktionsdesign, das als Basis die heute erheblich weiterenwickelten Slide-Trucks geprägt hat.

👍 Pro: Beste Qualität. Testfahrer, Ingenieure, Forscher entwickeln die besten Verfahren für den Guss der Achsen und die hochwertige Verarbeitung.

⚠️ Vorsicht ist besser als Nachsicht: Bitte achte darauf, dass du keine Kopie kauft! Die Original-Achsen erkennst du an den vielen Riserpads an der hinteren Achse.

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Welches Surf-Skateboard für Anfänger kaufen?

Was du brauchst, um als Anfänger dein perfektes Surfkskateboard zu finden?

  • Kenne den Aufbau eines Surfskateboards.
  • Kenne deine persönlichen Vorlieben (,die sind übrigens nie in Stein gemeißelt).
  • Wenn es geht, fahre die Boards immer zur Probe.

 

Verwendete Quellen: surf-skateboards.com,

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